Kirchenaustritte im Jahr 2018 erneut angestiegen

Eine Recherche von Christ&Welt zeigt: Kirchenaustritte sind 2018 um 17% gestiegen. In Zeiten von Nachrichten über Missbrauchs- und Finanzskandale, besonders in der katholischen Amtskirche, verwundert es nicht, dass die Gläubigen weglaufen.

Daniela Förster von der FrauenAlternative (FAlter) stellt fest: „Für viele christlich geprägte Menschen in Deutschland stimmt aber auch das Ganze nicht mehr. Wir erinnern an Bischöfe, die 2016 bei Besuchen in Nahost ihre Kreuze ablegten, an Missbrauchsfälle , an Finanzskandale.“

Beate Prömm, stellvertretende Bundesvorsitzende der FrauenAlternative (FAlter) ergänzt: „Das Versagen der Amtskirchen liegt auch darin, dass es seit vielen Jahren in den Messen und Gottesdiensten um Konflikte in aller Welt geht statt um die Gläubigen in der eigenen Gemeinde. Wo ist die moralische und psychische Stärkung des Einzelnen durch den Kirchenbesuch geblieben?“

Zudem stellen sich sowohl die katholische als auch die evangelische Kirche immer öfter gegen ihre eigene Religion und verteidigen den Islam.

„Das ist für unsere christlich geprägte Gesellschaft eine Zumutung“, so Heike Themel, die Bundesvorsitzende der FrauenAlternative (FAlter).