Neuer Job, Abschiebebeobachter

Abschiebungsbeobachter stellen Rechtsstaat infrage!
Das Diakonische Werk Frankfurt setzt am Frankfurter Flughafen sogenannte Abschiebungsbeobachter ein, die die Abschiebungen, die am Frankfurter Flughafen durchgeführt werden, beobachten sollen und „Verstöße gegen die Verhältnismäßigkeit von eingesetzten Mitteln und Verletzungen humanitärer Ansprüche dem „Forum Abschiebungsbeobachtung am Flughafen Frankfurt a.M.“ (FAFF) zu berichten.“
Die FrauenAlternative FAlter spricht sich gegen diese Caritas-Diakonie-Abschiebungsbeobachtung aus: „Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass die Abschiebungen nicht unseren Standards entsprechen.
Wir sollten nicht infrage stellen, dass die Bundespolizei ihre Aufgabe gewissenhaft und den Vorschriften entsprechend durchführt. Dieses Misstrauen ist nicht sinnvoll“, kommentiert Dr. Alexandra Kloß, zweite Vorsitzende der Frauenalternative das Projekt.
„Wir brauchen keine Abschiebungsbeobachter, sondern zunächst einmal viel mehr Abschiebungen. Häufig stellt sich die Gefahr auch nicht für die Abzuschiebenden, sondern für die Beamten dar, die Opfer von Angriffen werden. Dass die Diakonie und die Caritas hier offenbar Mittel darauf verschwenden, die Bundespolizei unter Generalverdacht zu stellen, ist ein Skandal“, ergänzt die Bundesvorsitzende der Frauenalternative Heike Themel.