Randale im Schwimmbad

Nach erneuten Randalen im Düsseldorfer Rheinbad, an denen 60 Jugendliche mit nordafrikanischer Herkunft beteiligt waren, musste das Freibad am vergangenen Freitag geräumt werden.
In Zukunft sollen Besucher ihren Ausweis zeigen, um festzustellen, ob die Besucher zur Gruppe der Personen mit einem Hausverbot gehören. Des Weiteren ist die Polizei, Sicherheitsdienst und der städtische Ordnungs- und Servicedient vor Ort im Einsatz.
Geplant sind außerdem personalisierte Eintrittskarten, die im Netz erworben werden können.
Für Dr. Alexandra Kloß, stellvertretende Bundesvorsitzende der FrauenAlternative FAlter ist der Aufwand, der hier betrieben wird, ein Unding: „Freibäder werden zur Festung und gesichert wie ein Hochsicherheitstrakt. Für mich ist das unverständlich.“ Heike Themel ergänzt: „Am besten ist es wohl, die nordafrikanischen Besucher gänzlich vom Besuch auszuschließen.
Hier scheint es ein klares Problem der Kulturfremdheit zu geben. Anstatt immer mehr Geld in Sicherheitsaktivitäten zu versenken, ist hier ein klarer Schnitt sinnvoll!“ „Ein Schwimmbad war einmal ein Ort der Ruhe und Entspannung, ein Ort, den man im Sommer gern besucht hat.
Heute gleicht der Besuch viel mehr einer Mutprobe: man weiß nie, ob man an Ausschreitungen vorbeikommt. Mit Erholung und Freizeitspaß hat das nichts mehr zu tun“, resümiert Beate Prömm.