Kinder

Mobbing ist kein Kavaliersdelikt

Gegen ‚Mobbing‘ – Meinungsaustausch statt Tyrannei! Immer häufiger werden Menschen, insbesondere auch Frauen, die ihre Meinung öffentlich äußern, Opfer von Telefonterror, Stalking und Mobbing. FAlter wendet sich aktiv gegen derartige Einschüchterungsversuche und macht deutlich, dass Hass, Gewalt und Tyrannei nichts im Netz oder auch im reellen Leben verloren haben. „Jeder darf seine Meinung frei äußern, sich engagieren, sich zusammenschließen und politisch aktiv werden. Wer mit diesen demokratischen Grundwerten unserer Gesellschaft ein Problem hat, der sollte hinterfragen, ob nicht ein Leben in einem diktatorischen Staat eher etwas für ihn wäre“, so Heike Themel, Bundesvorsitzende der FrauenAlternative. Beate Prömm, zweite stellvertretende Vorsitzende, ergänzt: „Der Austausch unterschiedlicher Ansichten ist uns sehr wichtig. Nur so ist die politische Weiterentwicklung möglich. Konstruktive Kritik ist in der politischen Arbeit jederzeit willkommen – plumper Hass hingegen führt zu gar nichts!“

Eltern sind keine Nummern

Frankreich schafft Mutter und Vater ab In Frankreich werden die Bezeichnungen Mutter und Vater zu Gunsten von Elter 1 und Elter 2 aus Formularen gestrichen, um Homosexuelle nicht zu diskriminieren. Für Heike Themel, vom Verein FrauenAlternative FAlter i. G., steht fest: “ Eltern, das sind immer Mutter und Vater. Andere Varianten gibt es nicht. Dies bedeutet nicht, dass das Kind nicht auch weitere Bezugspersonen, etwa neue Partner, haben kann. Die Eltern bleiben jedoch immer Mutter und Vater.“ Dr. Alexandra Kloß, FrauenAlternative FAlter i. G., betont: „Kinder- und Entwicklungspsychologen sind sich einig, dass ein Kind Vater und Mutter als Vorbild für die eigene Identitätsfindung braucht.“

Wechselmodell darf kein „muss“ sein

Experten lehnen Wechselmodell als Regelfall in Anhörung des Rechtsausschusses ab! In der gestrigen Anhörung zu einem Antrag der FDP bezüglich der Einführung des Wechselmodells als Regelfall kamen die Experten zu einer fast einhelligen Meinung: diese Betreuungsform sei nur für einen geringen Anteil der Eltern praktikabel und dürfe daher nicht als Regelfall Eingang im Gesetz finden. Auch wurde klar gestellt, dass das Kindeswohl immer an erster Stelle stehen müsse und vor allem sehr kleine und Kinder in der Pubertät keine Vorteile aus dem Leben im Wechselmodell hätten. Studien, die von Wechselmodellbefürwortern stets zitiert würden – insbesondere aus dem Ausland – können nicht nachweisen, dass tatsächlich diese Form der Betreuung die beste für die Kinder sei. „Das gesetzlich vorgeschriebene Wechselmodell als Regelfall verhindert die jeweils beste Lösung für das Kind im individuellen Fall“, erklärt Heike Themel vom Verein i. Grdg. FrauenAlternative FAlter. Dr. Alexandra Kloß (FrauenAlternative FAlter) ergänzt: „Eltern sollen ihr Familienleben weiterhin indivuell gestalten ohne staatliche Vorschriften“.